Heterogenität.
Wert.Schätzen.

Workshops

Einführung in die Arbeit mit den Daten des Nationalen Bildungspanel (NEPS)

Einführung in das Nationale Bildungspanel (NEPS)

Dr. Lydia Kleine
Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V. (LIfBi) in Bamberg

Das Nationale Bildungspanel (NEPS) stellt der wissenschaftlichen Gemeinschaft umfangreiche Daten zu Kompetenzentwicklungen, Bildungsprozessen, Bildungsentscheidungen und Bildungsrenditen in formalen, nicht-formalen und informellen Kontexten als Scientific-Use-Files zur Verfügung. Die Studie umfasst insgesamt sechs im Längsschnitt verfolgte Stichproben (Neugeborene, Kindergartenkinder, Fünftklässler, Neuntklässler, Studierende, Erwachsene), die jeweils in mindestens jährlichem Abstand wiederholt befragt bzw. getestet werden. Ergänzt wird der Datenbestand durch Informationen, die von den jeweiligen Eltern, Erzieherinnen und Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Leiterinnen und Leitern der Bildungseinrichtungen erhoben wurden. Damit bietet das NEPS eine ergiebige Quelle für die Bearbeitung bildungsbezogener Fragestellungen aus den verschiedensten Disziplinen. Für weitere Details siehe auch: www.neps-data.de.

Ziel des Vortrags ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Erhebungsdesign und die inhaltlichen Schwerpunkte des NEPS einzuführen sowie Möglichkeiten des Datenzugangs vorzustellen. Zu diesem Zweck werden das komplexe Design und die wesentlichen Inhalte der Studie vorgestellt, die verschiedenen Möglichkeiten des Datenzugangs demonstriert sowie ein Einblick in die verfügbaren Dokumentationsmaterialien gegeben.


Einführung in das Forschungsdatenmanagement

Einführung in das Forschungsdatenmanagement

Jessica Trixa
GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
Datenarchiv für Sozialwissenschaften (DAS)

Die Einhaltung der Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis setzt einen verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsdaten voraus. Die angemessene Aufbereitung, Dokumentation und langfristige Sicherung der in Forschungsprozessen generierten Daten ist für die Nachvollziehbarkeit der Forschung, die Publikation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und die potenzielle Nachnutzung der erhobenen Daten unentbehrlich. Nicht zuletzt haben sowohl nationale als auch internationale Förderinstitutionen das Bewusstsein für Forschungsdatenmanagement sensibilisiert. Sie verknüpfen ihre Förderung damit, dass in Förderanträgen dargelegt werden soll, wie der Umgang mit generierten Forschungsdaten geplant ist und ob die Daten nach Projektabschluss für eine Nachnutzung zur Verfügung stehen werden.

Der Vortrag widmet sich den zentralen Fragen, mit denen sich Forschende im Hinblick auf gutes Forschungsdatenmanagement konfrontiert sehen und es wird erklärt, inwiefern ein Datenmanagementplan bereits in der Planungsphase eines Projekts hilfreich sein kann.